Es bedeutet: sich über einen langen Zeitraum in den alltäglichen Handeln blockiert und gehemmt zu fühlen. Und es bedeutet auch verhaftet auf eigene Ideen zu bleiben, in gelernten Gedanken und in Reaktionen fest-zustecken und keinen Anfang und kein Ende zu finden.
„Jede Kleinigkeit verlangt von mir riesige Anstrengung, obwohl ich mich zusammennehmen möchte. Ich schäme mich vor meinem Mann und meinen Kindern, die jedoch Verständnis haben. Ich kann es einfach nicht. Ein Geschirrtuch in die Hand nehmen? Schon das geht über meine Kräfte. Kochen soll ich auch. Aber auch das kann ich nicht. Hunderte von kleinen Gedanken beschäftigen mich, ohne dass ich sie in Zusammenhang bringen kann. Ich lasse alles an mir vorbei gehen, und mir ist todlangweilig... Dann lasse ich alles fallen und ergreife unter irgendeinem Vorwand die Flucht."
Sie haben die Neigung, sich zu isolieren, sich unwohl zu fühlen zwischen anderen Menschen, insbesondere bei Autoritätspersonen.
Diese Menschen lassen sich einschüchtern von persönlicher Kritik oder aggressiven und ärger-lichen Menschen. Dieses verursacht Angstge-fühle, nicht angemessen und flexibel in solchen Momenten reagieren zu können; das trägt zur Überempfindlichkeit bei.
Sie haben es schwer Projekte, auch die sie so ausführen wollen, vom Anfang bis zum Ende durchzuhalten.